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 Bericht Generalversammlung 2016

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Reiner



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BeitragThema: Bericht Generalversammlung 2016   Sa 19 März 2016, 15:32

Weiterhin auf soliden Füßen steht der SV Germania Bachem, denn der geschäftsführende Vorstand präsentierte seinen Mitgliedern bei der diesjährigen Generalversammlung eine gute Bilanz. Finanziell steht der Verein weiterhin bestens da, und die Mitgliederzahl verringerte sich gegenüber dem Vorjahr nur marginal um fünf auf nunmehr 385 Frauen, Männer und Kinder. Bei den Vorstandswahlen, welche alle ohne Gegenstimmen erfolgten, wurden die Vorsitzenden Uwe Krüger und Markus Moog in ihren Ämtern bestätigt. Komplettiert wird der dreiköpfige geschäftsführende Vorstand durch Malte Humke, der die Nachfolge des im vergangenen Herbst zurückgetretenen Vorsitzenden Johannes Fulgraff antritt. In den erweiterten Vorstand wurden als Beisitzer und Beisitzerinnen Anita Krüger-Peckels, Katja Steinmann, Mandy Moog, Harald Weber, Achim Mies, Rainer Jung, Volker Hostert-Riemenschneider, Alexander Petkovski und Reiner Ehlen gewählt.

Fußball ist weiterhin die dominierende Sportart im SVB, und Abteilungsleiter Reiner Ehlen zog ein zufriedenes Fazit für die mit dem Partnerverein SV Walporzheim gebildete Spielgemeinschaft. Die Erste Herrenmannschaft belegt in der Kreisliga B einen Tabellenplatz im unteren Mittelfeld und hat bei fünf Punkten Vorsprung auf den eventuellen Relegationsplatz noch leichte Abstiegssorgen. Die Zweite Mannschaft hält zwar Kontakt zur Spitzengruppe der Kreisliga D, hat aber keine Chancen mehr, ins Austiegsrennen einzugreifen.

Aushängeschild der Ahrtalkicker sind aber die Jugendfußballer, denn 150 Kinder jagen in neun Mannschaften dem runden Leder hinterher, und dies äußerst erfolgreich. Die C-Junioren haben letzten Sommer den Aufstieg in die Rheinland-Liga geschafft und belegen dort zur Zeit als ranghöchste Jugendfußballmannschaft im Kreis Ahrweiler einen Nichtabstiegsplatz. Zudem wurden die A-, B- und die C-Junioren in diesem Winter jeweils Hallenfußball-Vize-Kreismeister. "Natürlich hätten wir uns auch über einen Kreismeistertitel gefreut, aber drei Vize-Meisterschaften sind uns lieber als eine Meisterschaft, denn dies zeigt, dass wir mit unserer Jugendarbeit auch qualitativ in der Breite gut aufgestellt sind", resümierte Ehlen.

Doch beim SV Bachem wird nicht nur dem runden Leder hinterher gejagt. Neben den langjährigen Sportarten Gymnastik und Badminton werden seit drei Jahren mit guter Resonanz auch Tanzen, Zumba, Yoga, Ballet und Rückenschule im SVB angeboten, wodurch sich auch der Mitgliederzuwachs erklärt, denn der Verein ist in den letzten sechs Jahre um über 100 Mitglieder gewachsen. In Kürze soll das sportliche Angebot noch erweitert werden, denn Uwe Krüger kündigte an, dass noch vor den Sommerferien eine Pilates- und eine Powerwalking-Gruppe starten sollen.

Der SV Bachem könnte also rosigen Zeiten entgegen sehen, wäre da nicht das Damoklesschwert, welches zur Zeit aus dem Bad Neuenahrer Rathaus über den Bachemer Sportplatz gehalten wird. Auf Beschluss des Stadtrates wird durch die Stadtverwaltung zur Zeit geprüft, ob es kostenmäßig sinnvoll ist, den Bachemer Sportplatz zwecks Wohnbebauung zu veräußern und aus dem Verkaufserlös dann zum einen ein Kleinspielfeld neben der Sporthalle Bachem zu errichten und zum anderen Kapital für den Neubau des städtischen Hallenbades zu generieren.

Markus Moog, Uwe Krüger und Reiner Ehlen haben im Auftrag des Vorstands in den letzten Wochen ausführliche Gespräche mit Bürgermeister Guido Orthen, dem Bachemer Ortsbeirat sowie fast allen Stadtratsfraktionen geführt mit dem Ziel, dass der Sportplatz in Bachem in seiner derzeitigen Größe erhalten bleibt. "Alle Gespräche fanden in angenehmer Atmosphäre statt und wir sind dankbar, dass sich die Vertreter der Kommunalpolitik so viel Zeit genommen haben. In der Demokratie gilt es, unterschiedliche Meinungen zu akzeptieren, und insbesondere aus der FWG, der Wählergruppe Jakobs, der SPD und der FDP sowie aus dem Ortsbeirat haben wir positive Signale erhalten, was uns natürlich erfreut", berichtete Moog der Versammlung aus diesen Gesprächen. Und Reiner Ehlen ergänzte: "Ich bin skeptisch, dass das Prüfergebnis der Stadtverwaltung zu unseren Gunsten ausfallen wird. Ein Breitensportverein wie wir benötigt eine sportliche Heimat. Wenn uns diese Heimat genommen wird, dann wird es aus meiner Sicht die derzeit ausgezeichnete Jugendfußballabteilung der SG Bachem/Walporzheim in einigen Jahren in der heutigen Form nicht mehr geben. Und auch für die Jugend der Stadt wäre der Wegfall des Sportplatzes Bachem ein großer Verlust, denn neben Heimersheim wäre dann das Ahrweiler Ahrstadion der einzige Sportplatz im Stadtgebiet, welcher für die Jugendlichen auch außerhalb des Vereinssports jederzeit zugänglich wäre."

Anschließend diskutierten die Mitglieder das Sportplatz-Thema ausführlich und es gab durchweg breite Zustimmung für die bisherigen Maßnahmen des Vorstands für den Sportplatzerhalt und die Bitte, den bisherigen Weg hartnäckig weiter zu verfolgen.


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